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Glaubnitz

12 km südöstlich Kamenz, 22 m NN
Flächengröße 228 ha
Bauernweiler mit Gewanneflur
24 Einwohner, Landwirtschaft, zwei Mühlen


Die Siedlungen liegen auf den westlichen Randhöhen des oberen Klosterwassers. Alte heimatliche Dorfgestaltung hat sich auch in ihnen erhalten. In Glaubnitz ist es vor allem der Vierseithof Nr. 2. Das vordere Erdgeschoss seines Wohnhauses besteht aus Umgebinde; Giebel und Traufseite sind vollständig verschalt. Im gegenüberliegenden Wohnhaus Nr. 4 blieb ebenfalls noch Umgebinde erhalten. Kleine Teiche, Lindengruppen, Obstwiesen und Bauerngärten fehlen nicht. Das Mühlengehöft steht unten im Tale des Klosterwassers. Seine Gebäude bestehen sämtlich aus Fachwerk und fügen sich schön in den Waldumstehenden Wiesengrund.   

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In Bocka fällt das große Gut Nr.2 mit zwei gebäudeverbindenden Toreinfahrten besonders auf. Der Schlussstein des Wohnhauses trägt die Jahreszahl 1794. Mächtige Linden flankieren die Straßenseite. Das benachbarte Fachwerkgehöft Nr. 5 hat in der Scheune gut erhaltene Ritzmuster. Die Ackerflächen sind infolge ihres Lößgehaltes sehr fruchtbar und ermöglichen den Anbau anspruchsvoller Fruchtarten. - Sie sind völlig kahl und nur spärlich wurden kärgliche Gehölzreste belassen. Doch auf die Dauer kann selbst der beste Boden nicht ungestraft der Erosion ausgesetzt werden. Die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit wird daher auch hier einst entsprechende Maßnahmen fordern.

Straßenverzeichnis:

Dorfweg