Start Freizeit / Tourismus Radwege

 

Der Krabat-Radweg

hat eine Länge von ca. 75 km. Der Streckenverlauf beginnt in Eutrich über Truppen, Großsärchen, Wittichenau, Bröthen, Schwarzkollm, Zeißholz, Weißig, Biehla, Schiedel, Deutschbaselitz, Nebelschütz, Dürrwicknitz, Panschwitz-Kuckau, Crostwitz, Räckelwitz, Laske, Ralbitz und endet wieder in Eutrich.

Die Beschilderung ist durch den Krabat gegeben und es werden vorwiegend wenig befahrene Straßen und gut befahrene Waldwege genutzt.

Der Frosch-Radweg

hat eine Länge von ca. 260 km und ist ein Rundweg. Der Streckenverlauf führt durch ausgedehnte Wälder und vorbei an unzähligen Teichen, die den Charakter des Gebietes im Norden der Oberlausitz prägen. Etwa ein Fünftel des Areals wurde als Biosphärenreservat unter besonderen Schutz gestellt, um den Lebensraum der hier vorkommenden seltenen Tier- und Pflanzenarten zu bewahren. Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ist auch die Heimat der Sorben. Eine Tour auf dem Froschradweg bietet noch mehr: Romantische Landschaftsparks in Kromlau und Bad Muskau, alte Schlösser in Hoyerswerda und Neschwitz, malerische Dörfer und Kleinstädte. Badeseen laden an heißen Sommertagen zum Verweilen ein. Gut ausgestattete Campingplätze ermöglichen Übernachtungen in natürlicher Umgebung. Zwischen Kromlau und Bad Muskau lädt die „Muskauer Waldeisenbahn“ zu einer gemütlichen Fahrt als Verschnaufpause ein. Die Beschilderung ist durch einen Frosch gegeben und es werden wenig befahrene Straßen und Radwanderwege genutzt.

Die Sorbischen Impressionen

haben eine Länge von ca. 59 km. Der Streckenverlauf beginnt in Guttau über Malschwitz, Niedergurig, Radibor, Quoos, Neschwitz, Caßlau, Ralbitz, Räckelwitz bis Panschwitz-Kuckau. Die Beschilderung ist durch das Sorbische Lindenblatt gegeben und es werden sehr wenig befahrene Straßen und Radwanderwege genutzt.

Die Sächsische Städteroute

führt auf insgesamt ca. 120 km von Hermsdorf östlich von Dresden über Kamenz nach Bautzen und weiter nach Löbau und Görlitz. Aus Richtung Westen kommen Sie über die Ortsteile Schmochtitz und Temritz in Bautzen an. Sie gelangen zunächst in den Stadtteil Seidau, wo sich der Weg durch die Häusergassen schlängelt und die Spree überquert. Danach führt Sie das sich hoch über der Spree erhebende Ensemble der Ortenburg sowie die Nikolaikirchenruine. Über die steil ansteigende Gerberstraße führt der Weg ins Stadtzentrum bzw. weiter über Taschenberg, Stadtwall und Muskauer Straße an den östlichen Stadtrand.

Archäologische Sehenswürdigkeiten

Merkwürdig anmutende Burgwälle erheben sich in der Oberlausitz. Diese obertägigen Bodendenkmäler sind Relikte früherer Burgen oder befestigter Siedlungen. Hoch über dem Tal des Klosterwassers im südwestlichen Ende eines Geländesporns thront die 2620 x 160 m große Wallanlage von Ostro. „Das sächsische Troja“, wie Paul Scholze 1918 die Schanze überschwänglich betitelt, ist zweifellos das imposanteste Bodendenkmal der Oberlausitz. Auf dem Bergsporn dieses Grauwackefelsens thront ein sichelförmiger Abschnittswall mit einem Durchmesser von 60 m. Die Umwehrung wurde wohl aus Holz und Erde aufgeschüttet und ist heute teilweise eingeebnet. Doch vermittelt der noch erhaltene Teil der Erdschanze einen guten Eindruck von der ursprünglichen Wehrhaftigkeit der Burganlage.

 

Quelle: BVB-Verlagsgesellschaft mbH in Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsverband „Am Klosterwasser“